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Computer Basiswissen mit Mathefritz

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Eine kurze Entwicklungsgeschichte
Aufbau und Funktionsweise eines PC

Der PC – es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit …

Der erste Heimcomputer als Vorgänger des heutigen PC wurde 1981 von der Firma IBM vorgestellt. Dieser Personal Computer (PC) hatte noch keine Festplatte, sondern zwei Disketten­lauf­werke. Durch den Preisverfall bei den elektronischen Bauteilen und durch günstigere Nachbauten von anderen Firmen begann der Siegeszug des PC in den deutschen Haushalten. Im Jahr 2007 gab es in 73% aller deutschen Haushalte einen PC.

 

(Quelle: Statistisches Bundesamt: www.destatis.de)

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Doch was gab es zuvor?

Der Spanier Ramon Llull (siehe auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Ramon_Llull) konstruierte bereits im 13. Jahrhundert  eine „logische Maschine“, die als erste Konstruktion des späteren Computers angesehen werden kann. Zur damaligen Zeit war es jedoch undenkbar, eine solche Maschine technisch umzusetzen und zu bauen. Daher ist seine Ausarbeitung im Laufe der Jahrhunderte leider wieder in Vergessenheit geraten. Wilhelm Schickard erfand 1623 eine „Vier-Spezies-Maschine“, einen mechanischen Rechner, der viele Zahnräder enthielt, die aus der sich damals entwickelnden Uhrmacherkunst stammten. Johannes Kepler, ein berühmter Physiker zu dieser Zeit, nutze die Maschine von Wilhelm Schickard für astronomische Berechnungen.

 

1703 erfand Gottfried Leibniz das Dualsystem – das binäre Zahlensystem, das erst über 200 Jahre später die Grundlage für das Rechnen der Computer bildete. Moderne Digitale Computer kennen nur den Zustand „Strom“ oder „keinen Strom“. Genau diese Zustände können mit dem Dualsystem oder Zweiersystem abgebildet werden.

 

Im 19. Jahrhundert wurden die ersten Maschinen, die Lochkarten lesen konnten, gebaut. Gegen Ende des 19. Jahrhundert, 1890 wurde in den USA eine Volkszählung durchgeführt. Dabei kam eine Loch­karten­maschine zum Einsatz, die von Herman Hollerith entwickelt wurde.

1935 baute IBM einen ersten Rechner, der mit Lochkarten „gefüttert“ wurde und eine Multiplikation je Sekunde ausführen konnte. Lochkarten enthielten damals die Programme und Rechenanweisungen, die dem Computer sagten, was er berechnen sollte. So gesehen waren Lochkarten die Vorgänger von Disketten und den heute fast nur noch verwendeten USB-Sticks. Auf die Lochkarten-Computer, die etwa so groß waren wie 10 riesige Gefrierschränke zusammen genommen, folgten Magnetband-Computer. Diese wurden als enorme Erleichterung angesehen, da auf großen Magnetbändern nun die Daten und Rechenanweisungen gespeichert werden konnten.

 

Nach und nach wurden elektronische Bauteile immer kleiner und die ersten Mikrochips wurden entwickelt und wurden die Basis, um immer schnellere Heimcomputer zu bauen. Den genauen Aufbau eines PC wollen wir in den kommenden Abschnitten genauer unter die Lupe nehmen.

 

Links und Hinweise

http://wiki.bildungsserver.de/mauspaed/index.php/Computer

Toller Einstieg mit vielen Links

 

Zur Vertiefung

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Ramon_Llull

Informationen über Ramon Llull

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Computers

Geschichte der Entwicklung des Computers

http://de.wikipedia.org/wiki/IBM-PC

Hintergründe und Details zum ersten IBM-PC

http://de.wikipedia.org/wiki/Heimcomputer

Entwicklung und Technik der ersten Heimcomputer

 

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